INO Ingerose Jänichen-Kucharska - PARADISINO

Malerei ist nicht nur Information – sie ist immer auch Ausdruck des erfahrenen Lebens und deshalb immer eine Bereicherung in unserer oberflächlichen Welt. Die visuelle Form der Auseinandersetzung mit der Natur kann meditativ, harmonisierend, aufbauend, aber auch zerstörend, kräftezehrend oder aggressiv für Künstler und Betrachter sein – so wie das Leben selbst.

Keramik als Ausdrucksform, als Essenz der Symbiose aus Natur und Gestaltung. Einflüsse aus Garten-Erleben, Reisen - besonders Japan - und gestalterischer Arbeit sind in Form und Farbe vereinigt und lassen die Vielfalt der Welt in den Alltag einfließen.

Ihr Garten „Paradisino“ ist ein großer Naturgarten, der in einzigartiger Symbiose Gartengestaltung, Landschaft, Kunst und Geschichte vereint. Dieser Garten inspiriert in seiner Blütenpracht und in aller Stille die Künstlerin über das ganze Jahr zu ihren Werken.

Ingerose Jänichen-Kucharska wurde 1941 in Bautzen geboren. Von Kindheit an nahm sie Mal- und Zeichenunterricht. Sie studierte ab 1960 in Dresden Architektur und beendete das Studium als Diplom-Ingenieur. 1966 begann ihre freie künstlerische Tätigkeit, 1967 hatte sie ihre erste Einzelausstellung.

1969 heiratete sie Stanislaw Kucharski und lebte fortan mit ihm in Warschau. Sie studierte 1970/71 an der Akademie der Bildenden Künste in Warschau Malerei und Keramik. Seit 1976 gehörte sie dem Polnischen Verband Bildender Künstler an und stellte auch in Salzburg, Paris, Posen, Krakau, Rolandia (Brasilien), Schweden, Tschechien etc. aus

Nach dem Tod ihrer nächsten Angehörigen übersiedelte sie 1996 wieder nach Deutschland und begann einen Neuanfang.

Sie betreibt ein Atelier für Malerei und Keramik und arbeitet als Dozentin, ist Mitglied des Bundesverbandes Bildender Künstler und beteiligt sich an Ausstellungen. Ihr Garten Paradisino ist weit über die Oberlausitz hinaus bekannt. Seit 1997 gestaltet und erweitert die Künstlerin ihn. Heute ist dieser Garten das Ziel von Liebhabern der Gartenkunst aus ganz Deutschland.

 

Ort: Schloss Klippenstein

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