Verlorene Kirchen – Dresdens zerstörte Gotteshäuser

Die im Jahr 2006 zum ersten Mal gezeigte Ausstellung betrachtet Kirchengebäude in Dresden, die nach ihrer Zerstörung nicht oder nur teilweise wieder aufgebaut wurden. Den Anfang macht die 1938 durch Brandstiftung zerstörte Synagoge, gefolgt von den im Krieg zerstörten Sakralbauten. Einige Ruinen prägten noch viele Jahre nach dem Krieg das Stadtbild. Nur wenige dieser Gebäudereste sind heute wieder teilweise zu kirchlichen Zwecken nutzbar oder wieder aufgebaut.

Insgesamt 20 Tafeln informieren über ausgewählte Dresdner Gotteshäuser, die nach dem Zweiten Weltkrieg nicht oder stark verändert wieder aufgebaut wurden. Historische Abbildungen, Stadtplanausschnitte und Texte zur Geschichte der Kirchen und ihrer Gemeinden rufen die verlorenen Kirchen wieder in Erinnerung. Die Ausstellung wurde von ehrenamtlichen Denkmalpflegern gestaltet.

Ort: Schloss Klippenstein - Galerie im Südflügel

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