"Abschied vom Kindheitshaus" - Lesung mit Annelies Schulz

Im sauberen und einwandfreien Zustand ... - Mit dieser Aufforderung beginnt für die Erzählerin drei Jahre nach Kriegsende das Abenteuer Internat und Oberschule in Löbau. Dem hoffnungsvollen Aufbruch ins Erwachsenenleben folgen schon bald der erste Liebeskummer, der erste Verrat und die Erkenntnis, dass die Welt nach der Kindheit nicht nur aufregender ist, sondern auch komplizierten Regeln gehorcht, die man erst lernen muss. Ihr Weg führt sie dabei über Bautzen bis nach Berlin.

Erfrischend und kurzweilig erzählt die Schriftstellerin Annelies Schulz aus ihrer Schulzeit, berichtet von skurrilen Lehrern und kessen Mitschülern, von kleineren und größeren Katastrophen und von der wahren Liebe, die schon auf sie wartet. Dabei gibt es auch ein Wiedersehen mit zahlreichen Figuren aus dem "Kindheitshaus", so mit der nie um einen Rat verlegenen Großmutter.

Annelies Schulz

Geboren 1934 in Oppach. Abitur in Bautzen, kurzes Studium der Rechtswissenschaft in Halle/Saale. 1955 Heirat, Geburt des Sohnes, erste literarische Arbeiten. 1962 Umzug nach Berlin, Geburt der Tochter. Studium am Literaturinstitut J. R. Becher in Leipzig. Arbeit als freiberufliche Schriftstellerin, vor allem für Funk und Fernsehen, etwa Drehbücher zu Fernsehfilmen mit Agnes Kraus. Seit 1990 wieder in der alten Heimat. Lebt in Taubenheim/Spree. Schrieb unter anderem die Romane „Anne“ (1967), „Katzenmilchjahre“ (1979) und „Das Kindheitshaus“ (2004), das Kinderbuch „Geschichte vom faulen Wolkenzwerg“ (1966), Fernsehspiele, Hörspiele und das Puppenspiel „Der Frosch und die Grasmücke“ (1987–1989), das an fast allen Puppenbühnen der DDR aufgeführt wurde.

Eintritt: 4 €

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