Marianne von Werefkin (1860-1938) und Alexej von Jawlensky (1865-1941)

Kunstvortrag von Dr. Marianne Risch-Stolz

Marianne von Werefkin lernte bereits 1892 Alexej Jawlensky kennen, mit dem sie bis 1921 ein nicht immer spannungsfreies Verhältnis verbinden sollte. Wie die neuere Forschung inzwischen belegen kann, inspirierte die lange unterschätzte Künstlerin mit ihren Anregungen auch Wassily Kandinsky auf seinem Weg zur Abstraktion. Ein umfangreiches, insbesondere in Ascona entstandenes Alterswerk dokumentiert die große Intuition und das kraftvolle Temperament dieser Künstlerin, die erst in jüngster Zeit verstärkt aus dem Schatten von Kandinsky sowie Jawlensky heraustritt. Die von verschiedensten Kunstrichtungen geprägte Entwicklung Alexej von Jawlenskys mündete in seinem überragenden Beitrag zur Klassischen Moderne. Berühmt sind vor allem seine „Meditationen“ als Ergebnis reduzierter Formengebung. Neben seinem wechselvollen Leben soll bei ihm auch die mit seinem Werk verbundene Fälschungsproblematik nicht ausgespart bleiben.

Der Kunstvortrag wird von der Kreisvolkshochschule Bautzen - Außenstelle Radeberg - veranstaltet.

Die Kursgebühr beträgt pro Teilnehmer 7,50 €.

 

Anmeldungen und weitere Informationen:

Kreisvolkshochschule Bautzen
Außenstelle Radeberg
Heidestr. 70 / Haus 223
01454 Radeberg
Tel.: 03528 416383
 

Ort: Schloss Klippenstein - Festsaal

Zurück