Treffpunkt Museum: VILLEN. Vom antiken Landgut zum großbürgerlichen Familiensitz

Im 16. Jahrhundert entstand in Italien aus der antiken römischen Villa der Typ der „Villa“ als Landgut und Landsitz. Stilprägend war dabei der Architekt Andrea Palladio. Im 18. Jahrhundert übernahmen englische Fabrikanten sein Vorbild in Verbindung mit dem neu entwickelten Landschaftspark.

Im 19. Jahrhundert bauten deutsche Fabrikanten ihre Villa zunächst neben der Fabrik, danach wie auch erfolgreiche Kaufleute, Wissenschaftler und Künstler an Villenstraßen und in Villenvierteln. Die vermögendsten unter ihnen schufen sich Schlossanlagen in weitläufigen Parks. Nach 1918 wurden in Deutschland nur noch vereinzelt Villen gebaut. Heute sind vor allem Banker, Medienunternehmer, Künstler, Sportler sowie Spekulanten Villenbesitzer.

Der Vortrag des Architekten und Ausstellungskurators Bernd Sikora erläutert die Entwicklung an ausgewählten Beispielen.

 

Die Veranstaltungsreihe "Treffpunkt Museum" richtet sich an kulturell und historisch Interessierte und findet einmal monatlich (zumeist am 2. Mittwoch des Monats) von 10.00 bis ca. 11.30 Uhr statt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Eintritt: 5 EUR inklusive einer Tasse Kaffee

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