Adventskalender

Mit der Wandlung des Weihnachtsfestes von der rein religiösen Feier zur Gabenbescherung in der Familie bildete sich der Bedarf nach einer tageweisen Zählhilfe heraus. Die ersten Zählungen der Vorweihnachtszeit geschahen mit einfachen Mitteln:

Man schrieb 24 Kreidestriche an die Stubentür und löschte jeden Tag einen.

Man legte jeden Tag einen Strohhalm in die Krippe, damit das Christkind weich liegen konnte.

Man schrieb 24 Bibelverse auf Papiersterne, las jeden Tag einen vor und hängte ihn an einen Zweig.

1908 erschien der erste Verlagskalender in München, fand bald Nachahmer und prägt seither in unzähligen Ausführungen die Vorweihnachtszeit. Diese deutsche Idee entwickelte sich nach dem 2. Weltkrieg zum Exportschlager, zuerst in die USA, dann auch in andere Länder.

Unsere Ausstellung stellt verschiedene Varianten von Adventskalendern vor. Rubbelkalender, Themenkalender, Ratespielkalender, Streichholzschachtelkalender, Klappkartenkalender, Schiebetafelkalender, anthroposophische Kalender, Stickerkalender, Kalenderkerzen ...

Ort: Gang, 1. OG

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