Festsaal Schloss Klippenstein

Treffpunkt Museum

„Nimm Butter, nicht zu knapp!“ von Guttschmecke und Fettlebe in Schlesien

Oben: Gruppe von Menschen in historischer schlesischer Tracht vor einem Bauernhof mit Windmühle. Unten: Zwei Frauen in traditioneller Kleidung, eine hält ein Tablett mit Gebäck, die andere steht an einem Tisch mit Krug und Tasse.
schlesische Küche SMG, 2006

Die europäische Kulturlandschaft Schlesien liegt als Genussland eingebettet zwischen der Oberlausitz und Brandenburg, Böhmen und Mähren sowie Großpolen und Kleinpolen. Das sieht man auf dem Teller – und es schmeckt an Gaumen und Zunge genau so.
Warum bestimmte Zutaten zu wahren Klassikern der schlesischen Küche wurden, erfahren Sie im heiteren Vortrag von Matthias Voigt, Historiker im Schlesischen Museum zu Görlitz.

Nicht immer ist klar, warum bestimmte Produkte – wie etwa eingelegte Heringe in Oberschlesien – zum festen Bestandteil der Speisekarte der sogenannten „kleinen Leute“ gehörten. Weshalb Backwaren in Schlesien ohne Mohn nicht auskommen und welchen Siegeszug beispielsweise der Karpfen aus der schlesischen Tiefebene in Europa antrat.
Der Rest ist Geschichte – oder einfach: Knoblauch und Majoran, Leinöl und die vielen Varianten der Kartoffelzubereitung.

Referent: Matthias Voigt, Schlesisches Museum zu Görlitz

Eintritt: 5 € inkl. Tasse Kaffee/Tee

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