Saal Schloss Klippenstein

Winnetou I

Frei nach Karl May von Karl H. Gündel
Ein Spiel im einzigen Schubkarren-Theater der Theatergeschichte!!!

Umstritten war sie immer, die Persönlichkeit Karl Mays. Für die einen war er Jugendverderber, Betrüger, Moralapostel oder pazifistischer Spinner. Für die anderen Abenteurer, deutscher Patriot, Volksheld oder Erzieher des Volkes.
Aber hört der erwachsene Mann die Namen von Mays Helden, wie etwa Winnetou, Old Shatterhand, Kara Ben Nemsi, Nscho Tschi oder Sam Hawkens, leuchtet Glanz in den Männeraugen und seine kindliche Seele erwacht. So geht es auch dem Spieler Karl H. Gündel, einem Mann im gereiften Alter, der an einer mit Sand gefüllten Schubkarre unversehens ins „Philosophieren“ über Leben und Werk des Radebeulers gerät. Aber welchen „Winnetou“ zeigt man dem Publikum? - Den Volkserzieher und Aufklärer oder den Abenteurer und Westmann?
Diese Frage beantwortet sich von allein und im nächsten Moment wird die Schubkarre zur Prärie, bevölkert von den guten alten Plasteindianern volkseigener Produktion, edlen wie mörderischen, im ewigen Zwist. Der weiße Halunke Rattler mit seinen rauf- und sauflustigen Westmännern spielt seine unrühmliche Rolle, ein Grizzly wird von Shatterhand zum Steak verarbeitet. Klekih Petra gibt sein Leben für Winnetou hin. Shatterhand prügelt seine Feinde in den Steppensand. Kiowas und Apachen graben das Kriegsbeil ein und aus. Sam Hawkens hat einen genialen Plan, um  Shatterhand und Winnetou in Bruderliebe zu vereinen. Die schöne Nscho Tschi und Old Shatterhand erleben fast eine Lovestory...Und so weiter und so fort. Bis zum unvermeidlichen Blutsbrüdersaft.

Und das ganze Spektakel dargestellt mit kleinen Plasteindianern, einigen skurrilen Requisiten, Musik und Spielwut. Natürlich erfährt man auch Lehrreiches und Allgemeinbildendes: z.B. die Intonation des indianischen Kampfrufes, das fachgerechte Anschleichen an den Feind, die chirurgische Demonstration des Marterrituals, das fachgerechte Rauchen der Friedenspfeife und andere nützliche Dinge. Aber letzten Endes hat das Spiel im Sand nur ein Ziel: eine unbändige Spiellust mit überraschenden und grotesken Einfällen auf das Publikum so übertragen, dass dessen Lachen die Prärie erschüttert wie eine rasende Bisonherde. Oder so ähnlich. Und das sollte ein unvergessliches Karl-May-Erlebnis für Jung und Alt sein.

Abendveranstaltung Freitag inkl. "Suppenkasper" – Suppenbuffet um 19 Uhr: 22 €
Bitte beachten Sie, dass die Vorstellung am Freitagabend nur in Verbindung mit dem „Suppenkasper“ angeboten wird. Getränke sind nicht im Preis inbegriffen.

Karten gibt es an der Tageskasse. Nur Barzahlung möglich!

Reservierung

Vorbestellung ist telefonisch unter 03528 442600 oder per Mail: kontakt@schloss-klippenstein.de möglich.

Reservierte Karten sind bis spätestens 30 Min. vor Vorstellungsbeginn abzuholen. Danach erlischt der Anspruch.

Veranstalter: Schloss Klippenstein e. V.

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