Rosso Majores – Malerei und Zeichnung

Selbstporträt von Rosso Majores als junger ernster Mann, Öl auf Papier
Selbstporträt, Öl auf Papier 1943 Museum Schloss Klippenstein

Sonderausstellung
4. Februar bis 30. April 2022

Die Kabinettausstellung würdigt mit coronabedingter Verzögerung den 110. Geburtstag und 25. Todestag von Rosso Majores (1911 bis 1996). Der Künstler zeichnete zeitlebens maßgeblich für die Entwicklung von Radebergs Nachwuchskünstlern verantwortlich. Majores studierte Anfang der 1930er Jahre an der Kunsthochschule in Weimar und zog 1935 nach Dresden. 1952 wurde er künstlerischer Leiter des Mal- und Zeichenzirkels im Sachsenwerk Radeberg, später RAFENA und Robotron. Bis 1989 unterrichtete er hier unter anderem Dieter O. Berschinski, Kurt Grässel, Jürgen Haufe, Herbert Hommola und Thomas Scheibitz. Noch heute wirkt im Zirkel der Geist von Majores weiter und lässt die Künstler in ihren Werken Bilder ihres Umfeldes aus Alltagsbegebenheiten, Porträts von Freunden und liebgewonnenen Interieuren skizzieren.

Die Ausstellung, die vorrangig Porträts der 1950er und 60er Jahre zeigt, entstand mit freundlicher Unterstützung der Galerie Sillack, Dresden und des Ernst-Rietschel-Kulturrings, Pulsnitz und war Bestandteil der Rosso-Präsentation vergangenen Herbst in Dresden Klotzsche.

Vita von Rosso Majores

Rosso Majores mit kurzen Haaren im hellen Hemd mit aufgekrempelten Ärmeln malend an der Staffelei, Schwarz-Weiß-Foto
Rosso Majores Museum Schloss Klippenstein

07. April 1911

in Eisfeld/Thüringen geboren

1917 bis 1925

Besuch der Volksschule

1926 bis 1928

Besuch der Kunstgewerbeschule in Eisfeld

1929 bis 1933

Studium an der Kunsthochschule in Weimar

1935

Heirat mit Gertrud (Tud) Waldmann, Bildhauerin

1935

Umzug nach Dresden (Weixdorf, 1936 Langebrück)

1938

Geburt der Tochter Christa

1940 bis 1945

Militärdienst, Verwundung

seit 1945

freischaffend in Dresden-Klotzsche

1947

Heirat mit Helene (Helli) Liehnert, geb. Blecha

1949 bis 1951

Zeichenlehrer an der Grundschule Dresden-Klotzsche

1952

Übernahme der künstlerischen Leitung des Mal- und Zeichenzirkels im Sachsenwerk Radeberg (später RAFENA und  Robotron)

umfangreiche ehrenamtliche Tätigkeit

Vorstandsmitglied „Kunst der Zeit“

1970

Nationalpreis der DDR

13. Mai 1996

in Dresden-Klotzsche verstorben

Urnenbeisetzung in Eisfeld

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Plakat Majores (489,0 KiB)