Eine Mutter betrachtet gemeinsam mit ihrem Sohn die Tafeln in der Ausstellung zur Schlossgeschichte.
Ausstellung zur Schlossgeschichte Andre Forner

SchlossGeschichte

Die Burg Klippenstein.

Vor 800 Jahren bauten Ritter die Burg Klippenstein.

Diese Zeit nennt man Mittel-Alter.

 

Das Jagd-Schloss Klippenstein.

Vor 500 Jahren gehörte dem Kur-Fürst Moritz die Burg.

Der Kur-Fürst Moritz war einer von 7 Fürsten.

Diese Fürsten hatten viele Aufgaben:

-Sie wählten den Kaiser.

-Sie berieten den Kaiser.

-Sie gaben einem Ort das Stadt-Recht und ein Wappen.

 

Der Kur-Fürst Moritz von Sachsen fand die Burg Klippenstein zu klein.

Er baute die Burg zum Jagd-Schloss um.

Diese Zeit vor 500 Jahren nennt man Renaissance.

Das Wort kommt aus dem Französischen.

Das spricht man Rön-äs-sans aus.

Es bedeutet:

Ideen der alten Römer und Griechen wurden wieder-verwendet.

Das kann man zum Beispiel am Dach sehen:

Sie sehen besondere Dach-Erker.

In den Erkern sind die Fenster.

 

Das Schloss Klippenstein.

Der Amt-Mann Langbein wohnte vor 300 Jahren im Schloss.

Ein Amt-Mann ist ein Beamter des Kur-Fürsten.

Der Kur-Fürst wohnte nicht mehr im Schloss.

Deshalb durfte der Amt-Mann hier wohnen.

Das Schloss war alt und an einigen Stellen kaputt.

Was kaputt war, baute der Amt-Mann um.

So entstand das einfache Aussehen vom heutigen Schloss.

Ausstellung im Museumsgang, Schwarzer Küche und im Außenbereich

Freuen Sie sich darauf, die Architektur- und Nutzungsgeschichte des Hauses als kurfürstliches Jagdschloss, als wehrhafte Anlage unweit der Grenze Kursachsens und als Amtshaus des wettinischen Amtes Radeberg zu erkunden.

Neben der stadt- und industriegeschichtlichen Sammlung ist die Schlossanlage selbst das bedeutendste Exponat des Museums. Das museale und gestalterische Konzept bringt Ihnen als Besucher die Komplexität der Schlossanlage in leicht verständlichen Texten und attraktiven Gestaltungsideen nahe.

Auch außerhalb des „eigentlichen Museums“ in der Hauptburg gibt es für Sie einiges zu entdecken. Ein Leitsystem zur Schlossgeschichte informiert Sie im Außen- und Innenbereich des Schlosses über die Entwicklung der Anlage in den vergangenen 700 Jahren.

Das können Sie entdecken:

Gang des Südflügels

  • Belege zur Bau- und Sozialgeschichte von den Anfängen bis zu in die Gegenwart
  • In den Boden eingelassener Zeitstrahl mit interaktiven Informationsstelen

Zur Schlosschronik als Zeitstrahl

Schwarze Küche

  • Historische Küche mit Spülstein
  • Baugeschichte des Schlosses
  • Schlössersammlung
  • Museumspädagogik-Ecke für Kinder (Bau und Küche)
  • Interaktive Wissensstation
Mehr zur Schwarzen Küche

Da auf einem offenen Feuer gekocht wurde, dessen Rauch über einem Loch in der Decke abzog, war die Küche ein verrauchter Raum mit rußgeschwärzten Wänden und erhielt deshalb die Bezeichnung Schwarz- oder Rauchküche. Nicht selten erlitten die Bediensteten, die hier arbeiten mussten, Rauchvergiftungen.

Die Feuerstelle diente neben der Speisenzubereitung auch als Wärme- und Lichtquelle. Alchimisten und Apotheker nutzten die Schwarzküche außerdem als Labor. Der heute hier zu sehende Schornstein wurde erst Ende des 19. Jahrhunderts eingebaut. An diesem war ein Ofen zum Verbrennen von Gerichtsakten angeschlossen.

Schatzkammer

  • Münzsammlung zweier historischer Hortfunde
  • Wertvolle Stücke zur Geschichte des Schlosses
  • Installation „Wanderung zur Schlossgeschichte vom 13. bis 20. Jh.“
Mehr zur Schatzkammer

Mit Einrichtung des Gerichtsamtes 1856 wurden die Räume umgebaut. Man unterteilte die Küche durch eine Quermauer und schuf eine neue Tür zum Gang. Um 1900 fand im ebenfalls abgetrennten kleinen Küchengewölbe ein Tresorraum mit massiven Eisentüren seinen Platz - die heutige Schatzkammer.

Rundgang zur Schlossanlage

  • Informationsstelen im Außenbereich

Die Schlossanlage im Überblick