Foto in Vergrößerungsansicht öffnen: Der Sammlungsleiter steht im Magazin der Sammlung zwischen hohen Metallregalen. Er trägt einen grauen Kittel und hält mit weißen Handschuhen ein altes hölzernes Radio, welches er andächtig betrachtet. In den Regalen liegen viele weitere alte Gegenstände.
Sammlungsleiter im Magazin FOTOGRAFISCH / Juliane Mostertz

Unsere Sammlung

Unser Magazin in der Vorburg wurde im Zuge der Sanierungsmaßnahmen 2004 unter Fachberatung durch die Landesstelle für Museumswesen eingerichtet. Die mehr als 30.000 Objekte unserer Sammlung lagern unter konservatorischen Kriterien fachgerecht verpackt in klimakontrollierten Räumen.

Das Sammlungsgut ist eingeteilt in

Objekte/Gemälde

Bibliothek/Schriftgut

Archivalien

Grafiken/Papierarbeiten

Textilien/Münzen

Fotografien/neue Medien

Das Museum Schloss Klippenstein ist das Heimat-, Stadt- und Industriemuseum von Radeberg. Wir sammeln Zeugnisse und Objekte, anhand derer sich die über 800-jährige Geschichte der Stadt Radeberg und seiner Bewohner rekonstruieren, schreiben, illustrieren und kommentieren lässt.

Insbesondere handelt es sich dabei um Belege aller Materialgruppen zur Bau-, Handwerks-, Sozial- und Kulturgeschichte Radebergs, ab 1840 im Speziellen zur Industriegeschichte Radebergs unter besonderem Augenmerk auf die Glasindustrie, Eschebachküchen, Exportbier-Brauerei sowie die Fernseh- und Nachrichtentechnik der Werke Sachsenwerk-RAFENA-Robotron.

In unserem Depot befindet sich eine kleine Kunstsammlung mit Nachlässen der Künstler Curt Voigt, Karl Stanka und Rosso Majores und Positionen zeitgenössischen regionalen Kunstschaffens.

In einer geschlossenen Sammlung bewahren wir archäologische Zeugnisse der ersten Besiedelungen der Region.

Wir sammeln auch alles, was mit dem Schloss in Verbindung steht: bildliche Darstellungen, schriftliche Überlieferungen, Relikte zur Baugeschichte und Objekte, die Nutzern und Bewohnern des Schlosses zuzuordnen sind.

Alle Objekte sind in Inventarbüchern und zu 80% in unserer Museumsdatenbank erfasst. Derzeit werden die Objekte in die Online-Datenbank „Museum-Digital“ geladen.

Der Bestand unseres Depots wird gezielt über Ankäufe und Schenkungen erweitert.