Schloss Klippenstein war ab 1856 Gerichtsamt mit Justiz- und Verwaltungshoheit, ab 1879 dann Amtsgericht und bestand bis 1952. Gemeinsam mit der Radeberger Gymnasiastin Viktoria Amberg (ehrenamtlich tätig am Museum Schloss Klippenstein) erfolgen aktuell Recherchen zum Alltag und zur Geschichte des Gerichtes.
Den Impuls gaben folgende Hinweise: Auf beiden Etagen der Vorburg waren einst Häftlinge untergebracht. In den Zellen finden sich an den Wänden und Fensterbrettern Hinweise der damaligen Gefangenen. Was mit einer Dokumentation dieser Spuren begann, hat sich zu einem größeren Rechercheprojekt entwickelt, inklusive Archivbesuche (Hauptstaatsarchiv Dresden, Staatsfilialarchiv Bautzen).
Perspektivisch sollen die Rechercheergebnisse in die Dauerausstellung des Museums integriert werden.