Aktuelle Ausstellungen

Süße Oberlausitz

Eröffnung am Sonntag, dem 2. Dezember, um 11 Uhr

Einführung: Anja Köhler (Kuratorin, Schlesisch-Oberlausitzer Museumsverbund gGmbH) und Patrick-Daniel Baer

 

Schokolade, Zwieback, Eis, Pfefferkuchen, Quarkkeulchen, Liebesperlen, Baumkuchen, Kekse … viele dieser süßen Verführungen wurden und werden ganz in unserer Nähe produziert. Die Konzentration von Süßwarenproduzenten in der Oberlausitz resultiert aus einer im 18. Jahrhundert einsetzenden Vernetzung des Importes von Rohstoffen für die Oberlausitzer Textilherstellung mit der Einfuhr von Kolonialwaren wie Kakao und Zucker. Ein überregionaler Warenaustausch entlang der aus der Via Regia hervorgegangenen Handelswege im 19. Jahrhundert festigte diesen Wirtschaftszweig. Die Ausstellung »Süße Oberlausitz« stellt fünf Hersteller aus der Region vor, erzählt Geschichten rund um das Thema Süßwaren und lädt den Besucher ein, Schokolade und Co. in der Winterzeit im Schloss Klippenstein mit allen Sinnen zu genießen.

 

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Süßes von Wendt & Kühn

Ergänzend zur Ausstellung »Süße Oberlausitz« blicken wir ins Erzgebirge. In der kleinen Schau »Süßes von Wendt & Kühn« zeigen wir historische und neue Figuren wie Heinzelmännchen mit Kuchen, Kaffeemühle und Mörser und Margeritenengel mit Teigrolle und Spritztüte, originale Entwurfszeichnungen, Fotos, historische Werbeanzeigen u.v.m. aus der Manufaktur in Grünhainichen im Erzgebirge.

 

Gisbert Denkert

Gisbert Denkert ist ein Heimat- und Landschaftsmaler aus Pirna. Er malt ruhige Stadtdetails, u.a. auch Straßenecken in Radeberg, sowie durch die Stimmung der Jahreszeiten geprägte Landschaften. Gisbert Denkert arbeitet mit Öl und Kreide auf Karton und Leinwand.

WERNER JUZA

Anlässlich seines 95. Geburtstages ehren wir den rastlosen Künstler Werner Juza mit einer Ausstellung. Bekanntheit erlangte Juza vor allem mit seinen großartigen Fenster- und Kirchenbildern, z. B. mit dem Wandbild „Versöhnung“ von 1989/90 in der Dresdner Dreikönigskirche. Aber auch durch sein großes Oevre teils surreal anmutender Ölbilder mit im dörflichen oder kleinstädtischen Milieu angesiedelten Bildgeschichten, Porträts und Interieurs, biblischen Motiven und politischen Statements.

Alte Mauern - Neue Ideen. 25 Jahre Museum Schloss Klippenstein - Gestern. Heute. Morgen.

Es gibt etwas zu feiern. Nicht nur 800 Jahre Radeberg, sondern auch das 25-jährige Jubiläum der Neuausrichtung des Museums und des Starts der umfangreichen Bausanierungen am Schloss. Unser historischer Streifzug zeigt z.B. Fotos von der 1985 eingestürzten Fürstenreittreppe und Dokumentationen ihres Wiederaufbaus und erinnert an durchgeführte Ausstellungen, wie die über den Heimatmaler Karl Stanka. Lassen Sie sich aber auch überraschen von bisher noch nie gezeigten Exponaten, die wir aus unseren Archiven holen. Wir würden uns freuen, wenn Sie die Gelegenheit ergreifen, und in unserer integrierten Ideenwerkstatt aktiv die lebendige Schau mitgestalten.